Vaginalprobiotik: Die besten Produkte im Vergleich (2026)
Vaginose ist die häufigste Scheideninfektion bei Frauen. Rund 70 % aller Frauen sind im Laufe ihres Lebens von wiederkehrenden Scheideninfektionen betroffen.¹ Trotzdem spricht kaum jemand darüber, dabei weiß fast jede Frau, wie sich Juckreiz, Brennen oder ein unangenehmer Ausfluss anfühlen und wie sehr das den Alltag belasten kann. Meist reicht schon wenig, um das empfindliche Gleichgewicht der Vaginalflora zu stören, etwa Antibiotika, hormonelle Schwankungen oder Stress.
Die gute Nachricht: Dieses Gleichgewicht lässt sich gezielt und auf natürliche Weise unterstützen. Genau hier setzen Laktobazillen-Präparate an, vorausgesetzt, sie enthalten die richtigen, gut erforschten Stämme in ausreichender Menge. Dieser Artikel zeigt Ihnen, worauf es bei der Auswahl wirklich ankommt und welches Produkt im großen Vergleich 2026 überzeugt.
Artikel am 06. Januar 2026 verfasst von:
Silke Osterhagen
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Es gibt unzählige Vaginalprobiotika auf dem Markt – doch nicht alle sind hochwertig und wirksam.
Die Entdeckung der Döderlein-Bakterien: Was ist die Vaginalflora?
Die Geschichte der vaginalen Milchsäurebakterien beginnt 1892, als der deutsche Gynäkologe Albert Döderlein in München erstmals stäbchenförmige Bakterien im Scheidensekret gesunder Frauen entdeckte.² Zu seinen Ehren wurden diese Bakterien fortan Döderlein-Bakterien genannt, ein Name, der sich bis heute in Arztpraxen hält.
Lange dachte man, es handle sich um eine einzige Art, Lactobacillus acidophilus. Heute weiß man: Über 100 verschiedene Lactobacillus-Arten kommen vor, meist finden sich mehrere davon gleichzeitig in der Vagina einer Frau.³ Am häufigsten kommen Lactobacillus crispatus, L. gasseri, L. jensenii und Stämme der L. rhamnosus/reuteri-Gruppe vor. ⁴ Bei gesunden Frauen können diese Laktobazillen das Scheidensekret mit bis zu 10 Milliarden Zellen pro Milliliter besiedeln.
Wie Laktobazillen die Scheidenflora schützen
Der zentrale Mechanismus ist ebenso simpel wie wirkungsvoll: Laktobazillen wandeln körpereigenen Zucker (Glykogen) in Milchsäure um. Dadurch wird die Scheide leicht sauer, mit einem pH-Wert zwischen 3,8 und 4,5. ⁵ In diesem sauren Milieu können sich die meisten krankheitserregenden Bakterien und Pilze kaum vermehren, während die Laktobazillen selbst gut zurechtkommen.
Einige Stämme können sogar noch mehr. Sie produzieren zusätzlich Wasserstoffperoxid, das für viele Erreger regelrecht giftig ist.⁶ Gemeinsam bilden diese Prozesse eine Art natürlichen Schutzschild, der Krankheitserregern buchstäblich keinen Platz mehr lässt, um sich festzusetzen.
Ein gestörtes Gleichgewicht im Intimbereich macht sich oft erst bemerkbar, wenn es zu spät ist: Juckreiz, ungewöhnlicher Ausfluss oder wiederkehrende Infektionen sind die direkte Folge einer aus der Balance geratenen Vaginalflora.
Die wichtigste Unterscheidung: Nicht jeder Lactobacillus-Stamm wirkt gleich
Vielleicht haben Sie schon einmal ein Präparat ausprobiert und waren enttäuscht, weil der Juckreiz oder das unangenehme Ziehen einfach nicht besser wurde. Das liegt nicht daran, dass Laktobazillen nicht wirken, sondern daran, dass "Laktobazillen" eben nicht gleich "Laktobazillen" sind. Genau dieses Missverständnis hält sich hartnäckig. Tatsächlich unterscheiden sich einzelne Stämme zum Teil erheblich in ihren Eigenschaften. Für die Vaginalgesundheit relevant sind vor allem:
Wie gut ein Stamm sich in der Scheide festsetzt.
Ob ein Stamm zusätzlich Wasserstoffperoxid bildet⁷
Ob ein Stamm überhaupt in Studien an Frauen untersucht wurde. Nur wenige Stämme wie GR-1 und RC-14 wurden tatsächlich in kontrollierten Studien geprüft, viele andere Stämme werden ohne einen einzigen Nachweis für den Intimbereich beworben.
Wichtig zu wissen: Die Menge der enthaltenen Bakterien ist von großer Bedeutung. Angegeben wird dies in KBE (koloniebildende Einheiten). Das ist ein verlässlicher Hinweis darauf, wie viele lebende, vermehrungsfähige Bakterien ein Präparat tatsächlich enthält. Je höher die KBE-Zahl pro Kapsel, desto mehr aktive Kulturen stehen grundsätzlich zur Verfügung, um die Vaginalflora zu unterstützen.
Nicht dasselbe wie ein Vaginalzäpfchen
Viele Frauen kennen Milchsäurebakterien vor allem als direkte Anwendung im Intimbereich, etwa als Vaginalzäpfchen direkt nach einer Infektion. Umständlich, wenig diskret und meist nur für den akuten Moment gedacht. Was dabei oft übersehen wird: Die meisten Vaginalzäpfchen enthalten gar keine lebenden Bakterien, sondern reine Milchsäure. Sie können das Scheidenmilieu also kurzfristig ansäuern, die Flora aber nicht aktiv wieder besiedeln.
Dabei gibt es einen deutlich einfacheren Weg: die tägliche Kapsel zum Schlucken. Sie lassen sich unauffällig in jeden Alltag integrieren, ganz ohne Anwendung vor Ort, und wirken trotzdem dort, wo sie gebraucht werden. Die enthaltenen Kulturen gelangen über den Darm in die Vagina und siedeln sich dort tatsächlich an, sie bauen die Flora von innen heraus wieder auf, statt nur kurzfristig das Milieu zu verändern. ⁸
Diese Erkenntnis stammt vor allem aus der Forschung rund um die beiden am besten untersuchten Stämme in diesem Bereich, Lactobacillus rhamnosus GR-1 und Lactobacillus reuteri RC-14. In mehreren Studien konnte gezeigt werden, dass die tägliche Einnahme dieser Stämme die Vaginalflora spürbar begünstigt und den pH-Wert senken kann.⁹ Für den Alltag bedeutet das: Statt sich an eine Anwendung vor Ort zu erinnern, nehmen Sie einfach abends eine Kapsel vor dem Schlafen. Genau diese Einfachheit macht oft den Unterschied, ob eine Kur konsequent durchgehalten wird oder nicht.
Vorteile einer gezielten Laktobazillen-Ergänzung:
Die regelmäßige Aufnahme von Bakterienstämmen kann zahlreiche gesundheitliche Vorteile bieten:
Unterstützung eines gesunden, sauren Scheidenmilieus
Förderung der natürlichen Balance der Vaginalflora
Kann zur Vorbeugung nach Antibiotikaeinnahme beitragen
Unterstützung beim Wiederaufbau der Flora nach überstandener Infektion
Beitrag zu einem stabileren pH-Wert
Unterstützung der Schleimhautbarriere
Sinnvolle Ergänzung während hormoneller Umstellungsphasen
Mit den richtigen Laktobazillen-Kapseln lässt sich die tägliche Unterstützung der Vaginalflora ganz einfach sicherstellen. Überall und jederzeit!
Mögliche Anzeichen für eine gestörte Vaginalflora
Ungewöhnlicher, verstärkter oder verfärbter Ausfluss
Juckreiz oder Brennen im Intimbereich
Veränderter, auffälliger Geruch
Trockenheitsgefühl, besonders in den Wechseljahren
Wiederkehrende Pilzinfektionen
Häufige Blasenentzündungen
Unwohlsein oder leichte Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
Ein Gefühl allgemeiner Reizung, ohne eindeutige Diagnose
Wann eine Ergänzung mit Laktobazillen besonders sinnvoll ist
Wahrend und nach einer Antibiotikatherapie:Milchsäurebakterien sind in beiden Phasen sinnvoll. Während der Einnahme helfen sie, das Milieu zu schützen und den pH-Wert zu stabilisieren, danach unterstützen sie den vollständigen und nachhaltigen Wiederaufbau der geschwächten Flora.
In den Wechseljahren:Der sinkende Östrogenspiegel führt zu weniger Glykogen in der Vaginalschleimhaut und damit auch zu weniger Nahrung für Laktobazillen. Die natürliche Flora dünnt aus, was viele Frauen als Trockenheit oder erhöhte Infektanfälligkeit bemerken.
Bei wiederkehrenden Infektionen: Frauen, die immer wieder mit Pilzinfektionen oder bakterieller Vaginose zu kämpfen haben, profitieren häufig von einer längerfristigen, kontinuierlichen Unterstützung statt nur einer punktuellen Anwendung.
Bei häufigem Partnerwechsel oder erhöhter sexueller Aktivität:Sperma hat einen alkalischen pH-Wert und kann das saure Scheidenmilieu vorübergehend verschieben. Eine stabile Flora gleicht das schneller wieder aus.
Rund um die Schwangerschaft: Eine ausgeglichene Vaginalflora spielt für viele Frauen in dieser Lebensphase eine besondere Rolle. Bei einer Schwangerschaft sollte jedoch immer Rücksprache mit einem Arzt erfolgen, bevor Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden.
Ist die Vaginalflora im Gleichgewicht, spürt man das: mehr Energie, mehr Leichtigkeit und ein befreites Gefühl, sich einfach wohlzufühlen, egal wie aktiv der Tag ist.
Warum viele Laktobazillen-Kapseln ihre Wirkung verlieren, bevor sie ankommen
Laktobazillen sind lebende Organismen, und genau das macht sie empfindlich. Feuchtigkeit, Sauerstoff, Wärme und vor allem die aggressive Magensäure können den Kulturen erheblich zusetzen. Im schlimmsten Fall bezahlen Sie für ein Präparat, das nahezu wirkungslos ist, weil der Großteil der Bakterien den Magen gar nicht lebend übersteht. Genau deshalb lohnt sich beim Kauf ein Blick auf die verwendete Schutztechnologie, die mindestens genauso entscheidend ist wie die Bakterienzahl selbst. .
Zwei Ansätze haben sich dabei bewährt:
Magensäureresistente Kapselhüllen, die sich erst verzögert im Darm statt bereits im Magen öffnen
sowie die Mikroverkapselung einzelner Bakterienstämme, bei der jede Kultur von einer feinen Schutzhülle gegen Feuchtigkeit und Sauerstoff umgeben wird.
Werden beide Technologien kombiniert, entsteht ein doppelter Schutz, der deutlich mehr lebende Kulturen ans Ziel bringt als eine einfache, ungeschützte Kapsel.
Dosierung und Einnahmezeitpunkt
Die in Studien verwendeten Mengen orientieren sich meist an folgenden Bandbreiten:
Zur allgemeinen Unterstützung der Vaginalflora: 1-10 Milliarden KBE pro Tag, verteilt auf die untersuchten Stämme
Während und nach einer Antibiotikatherapie: Am besten mit einigen Stunden Abstand zur Antibiotikaeinnahme, damit sich die Wirkstoffe nicht gegenseitig aufheben, und im Anschluss über mehrere Wochen fortgesetzt.
In den Wechseljahren: Kontinuierliche Einnahme über einen längeren Zeitraum, da der Östrogenabfall die natürliche Laktobazillen-Besiedlung reduziert¹⁰
Empfohlener Einnahmezeitpunkt: Abends vor dem Schlafengehen, idealerweise auf nüchternen Magen, da die Magensäureproduktion zu dieser Zeit oft geringer ist und die Bakterien den Darm mit weniger Verlusten passieren.
Wichtiger Hinweis: Bei akuten Beschwerden wie starkem Juckreiz, ungewöhnlichem Geruch, Brennen oder Schmerzen sollte immer zunächst eine gynäkologische Abklärung erfolgen. Nahrungsergänzungsmittel mit Laktobazillen ersetzen keine ärztliche Diagnostik oder notwendige Behandlung. Nebenwirkungen sind bei den meisten Intimflora-Präparaten in der empfohlenen Dosierung selten, da es sich um natürlich vorkommende Bakterienstämme handelt.
Kaufkriterien für hochwertige Intimflora-Produkte
Stammspezifische Angabe: Nicht nur die Art (z. B. "Lactobacillus rhamnosus"), sondern der genaue Stamm sollte deklariert sein, da Wirkungen stammspezifisch sind
Klinisch untersuchte Stämme: Bevorzugt Stämme, für die Humanstudien vorliegen
Ausreichende Bakterienzahl (KBE): Transparente Angabe pro Tagesdosis
Magensaftresistenz: Damit die Bakterien den Magen lebend passieren können
Laborgeprüfte Qualität und Herstellung in Europa
Frei von unnötigen Zusatzstoffen
Vegane Kapselhülle
Top 3: Das sind die besten Vaginalprobiotika 2026
Es gibt mittlerweile unzählige Intimflora-Produkte auf dem Markt. Deshalb haben wir diese auf verschiedene Faktoren untersucht, um Ihnen die besten Produkte vorzustellen:
Wie ist das Produkt zusammengesetzt?
Gibt es Studien- oder Untersuchungs-ergebnisse?
Wie hoch ist die Anzahl der Bakterienstämme?
Sind Allergene enthalten?
Wie sieht das Preis-Leistungsverhältnis aus?
Gibt es Besonderheiten in der Zusammensetzung oder Produktion?
Testsieger
Sehr Gut (1,3)
MELINAVA Intima
9.2/10
Punktzahl gesamt
Melinava Intima Mikroverkapselt
Hervorragend
9.2 / 10
Punktzahl gesamt
1,3
Schulnote
Das gefällt uns:
5 spezifische Lactobacillus-Stämme in einer Kapsel (L. reuteri, L. crispatus, L. gasseri, L. jensenii, L. paragasseri)
10 Milliarden KBE (koloniebildende Einheiten) pro Kapsel
Patentierte magensaftresistente Kapselhülle für optimalen Schutz der Bakterien
Mikroverkapselung der einzelnen Stämme
Nur 1 Kapsel täglich
Mit dem pflanzlichen Enzym Bromelain aus indischer Ananas (Ananas comosus L.)
Keine GMO
Hergestellt in Europa (Frankreich)
Frei von Soja, Gluten und Laktose
Vegane Kapselhülle
Laborgeprüfte Reinheit
Das gefällt uns nicht:
Nur online verfügbar
Nur in Kapselform erhältlich
Auswertung
Melinava Intima Probiotika Mikroverkapselt belegt in diesem Vergleich den 1. Platz. Statt auf einen einzigen Stamm zu setzen, kombiniert das Produkt fünf der am besten erforschten Lactobacillus-Stämme für die weibliche Intimflora, darunter L. reuteri RC-14. Jeder Stamm übernimmt dabei eine eigene Aufgabe: Manche senken den pH-Wert besonders effektiv, andere setzen sich besonders gut an der Schleimhaut fest oder wirken zusätzlich gegen unerwünschte Keime. Diese Kombination bildet die natürliche Vielfalt der Vaginalflora deutlich realistischer ab als Ein-Stamm-Präparate.
Die Dosierung mit 10 Milliarden KBE liegt im oberen empfohlenen Bereich.
Besonders die doppelte Schutztechnologie sticht hervor. Jeder der fünf Stämme ist einzeln mikroverkapselt und dadurch vor Feuchtigkeit und Sauerstoff geschützt. Zusätzlich sorgt die vegane DRcaps®-Kapsel für Magensäureresistenz und öffnet sich verzögert erst im Darm. So gelangt ein deutlich größerer Anteil der Kulturen lebend an sein Ziel, statt bereits im Magen verloren zu gehen.
Anwenderinnen berichten häufig, dass typische Beschwerden wie Juckreiz, ein unangenehmer Geruch oder ungewöhnlicher Ausfluss nach mehreren Wochen regelmäßiger Einnahme spürbar nachlassen, besonders im Anschluss an eine Antibiotikaeinnahme oder in den Wechseljahren. Auch die unkomplizierte Einnahme von nur einer Kapsel täglich kommt gut an..
Hergestellt wird Melinava Intima Probiotika Mikroverkapselt in Frankreich nach dem GMP-Qualitätsstandard, ganz ohne unnötige Zusatzstoffe und komplett vegan, glutenfrei sowie laktosefrei. Die Verträglichkeit wird in Rückmeldungen durchweg als sehr gut beschrieben, auch bei empfindlichem Magen.
Von Melinava Intima Probiotika Mikroverkapselt wird die Einnahme einer Kapsel täglich, idealerweise abends, empfohlen.
Eine Packung enthält 30 Kapseln.
Preis
39,95 EUR inkl. Versand (28,31 EUR bei Kauf von drei Packungen)
Melinava belegt in unserem Test den ersten Platz (Stand: Januar 2026).
Der Hersteller nimmt die Produktverträglichkeit sehr ernst, weshalb das Präparat völlig frei von unerwünschten Zusatzstoffen ist.
Weiterführende Informationen sind auf der Seite des Herstellers * zu finden. Eine Monatsanwendung von Melinava kostet 39,95 EUR (Ermäßigungen gibt es bei Abnahme von 2 bzw. 3 Packungen, Stand: Januar 2026).
Vanosan Vaginal Probiotika
7.9 / 10
Punktzahl gesamt
2,9
Schulnote
Das gefällt uns:
Enthält 2 Lactobacillus-Stämme (L. rhamnosus, L. reuteri)
Auf Basis klinisch untersuchter Stämme
Vegane,magensaftresistente Kapseln
10 Milliarden KBE (koloniebildende Einheiten) pro Kapsel
Frei von Gentechnik
Hergestellt in Deutschland
Laborgeprüfte Qualität
Das gefällt uns nicht:
Nur online erhältlich
Nur 2 Stämme, weniger Stammvielfalt
Verpackung aus Plastik
Auswertung
Vanosan Intimflora setzt auf eine reduzierte, aber gut dokumentierte Kombination aus zwei Lactobacillus-Stämmen. Diese gehören zu den am längsten und intensivsten untersuchten Stämmen im Bereich der vaginalen Gesundheit. Auch Vanosan ist hochdosiert mit 10 Milliarden KBE pro Kapsel.
Kundenrückmeldungen beschreiben eine kontinuierliche Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens im Intimbereich über mehrere Wochen, ohne dass es zu Verdauungsbeschwerden kam. Der Verzicht auf zusätzliche Stämme wie L. crispatus oder L. gasseri bedeutet allerdings, dass ein schmaleres Spektrum der natürlichen Vaginalflora abgebildet wird.
Die verwendeten Stämme werden in einer veganen, magensaftresisten Kapsel verpackt, was zusätzlich für eine sehr gute Verträglichkeit spricht. Durch den Schutz gelangen die Bakterienstämme in größerer Anzahl zum Ziel.
Für Frauen, die eine unkomplizierte Basisversorgung suchen und nicht auf eine möglichst breite Stammvielfalt angewiesen sind, stellt Vanosan Intimflora eine solide Option mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis dar.
Es soll täglich eine Kapsel eingenommen werden.
Preis
27,99 € pro Packung zzgl. Versand
DOSIERUNG
7.6
10
WIRKSTOFFKONZENTRATION
8.1
10
WIRKUNG
8.4
10
REKLAMATION / RETOUREN
8.1
10
KUNDENZUFRIEDENHEIT
8.5
10
PREIS / LEISTUNG
8.4
10
Femme Biotic Intim
7.3 / 10
Punktzahl gesamt
3,3
Schulnote
Das gefällt uns:
Enthält 2 Lactobacillus-Stämme
Patentierte magensaftresistente Kapselhülle für optimalen Schutz der Bakterien
12 Milliarden KBE (koloniebildende Einheiten) pro Kapsel
Pulverform lässt sich flexibel dosieren und einnehmen
Hergestellt in den USA nach GMP/ISO-Standard
1 Kapsel täglich
Vegan
ohne Zucker, Gluten, Laktose & Farbstoffe
Das gefällt uns nicht:
Geringer Packungsinhalt
Hoher Preis
Nur online erhältlich
Auswertung
Femme Biotic Intim belegt in diesem Vergleich den 3. Platz. Das Produkt kombiniert zwei Lactobacillus-Stämme mit patentierten DRcaps®-Kapsel für Magensäureresistenz. Diese Technologie sorgt dafür, dass die Kulturen den Magen geschützt passieren und ein größerer Anteil lebend im Darm ankommt, ein klarer Pluspunkt gegenüber ungeschützten Kapseln.
Mit 12 Milliarden KBE pro Kapsel ist die Dosierung sehr hoch. Allerdings sind die beiden verwendeten Stämme in erster Linie aus der allgemeinen Darmgesundheit bekannt und bislang nicht im gleichen Umfang für die gezielte Unterstützung der Vaginalflora untersucht wie etwa GR-1 oder RC-14.
Kundenrezensionen fallen überwiegend positiv aus. Viele Anwenderinnen berichten von einer guten Verträglichkeit und einem angenehmeren Gefühl im Intimbereich mit verringertem Ausfluss und Juckreiz bereits nach den ersten Tagen der Einnahme. Vereinzelt wird jedoch der Preis kritisiert, der für die vergleichsweise geringe Kapselanzahl pro Packung recht hoch ausfällt..
Es soll täglich eine Kapsel eingenommen werden. Eine Packung enthält 15 Kapseln.
Preis
34,90 € pro Packung
DOSIERUNG
5.1
10
WIRKSTOFFKONZENTRATION
6.5
10
WIRKUNG
7.3
10
KUNDENZUFRIEDENHEIT
7.3
10
PREIS / LEISTUNG
6.3
10
Wechseljahre: Wenn der Östrogenabfall die Flora verändert
Mit den Wechseljahren verändert sich auch der Intimbereich, das erleben viele Frauen am eigenen Körper. Der Grund: Weniger Östrogen bedeutet weniger Nahrung für die Laktobazillen, welche regelrecht ausgehungert werden.¹¹ Die schützende Flora wird dünner, und genau das spüren viele Frauen als Trockenheit, ein verändertes Gefühl im Intimbereich oder häufigere Infektionen. Eine gezielte, dauerhafte Ergänzung mit Laktobazillen kann in dieser Lebensphase eine spürbare Erleichterung sein, ergänzend zu den üblichen gynäkologischen Empfehlungen.
Die Menopause bringt viele Veränderungen mit sich, auch im Intimbereich. Wer sein Gleichgewicht in dieser Lebensphase gezielt unterstützt, kann sich spürbar wohler fühlen.
Nach Antibiotika: Der Neustart für die Flora
Antibiotika sind oft notwendig und lebensrettend, greifen aber nicht selektiv nur die krankmachenden Bakterien an, sondern auch die schützende Vaginal- und Darmflora. Nach einer Antibiotikatherapie berichten viele Frauen von verändertem Ausfluss, einem Ungleichgewicht oder gelegentlich einer anschließenden Pilzinfektion. In einer Studie an schwangeren Frauen mit Streptokokken der Gruppe B konnte gezeigt werden, dass die orale Einnahme von L. rhamnosus GR-1 und L. reuteri RC-14 die Ansiedlung mit unerwünschten Bakterien im Vergleich zu Placebo deutlich reduzierte.¹² Diese Ergebnisse zeigen deutlich: Wer nach oder schon während einer Antibiotikatherapie gezielt zu den richtigen Lactobacillus-Stämmen greift, kann der eigenen Flora aktiv beim Wiederaufbau helfen, statt einfach abzuwarten, ob sich das Gleichgewicht von selbst wieder einstellt.
Fazit: Ein stilles Gleichgewicht, das über Ihr Wohlbefinden entscheidet
Die Vaginalflora ist ein fein balanciertes System, das über Jahrzehnte hinweg meist unbemerkt seine Arbeit verrichtet, bis Antibiotika, Hormonschwankungen, Stress oder einfach das Alter es aus der Balance bringen. Laktobazillen sind dabei die eigentlichen Hauptakteure: Sie senken den pH-Wert, produzieren schützende Substanzen und besetzen den Lebensraum, sodass Krankheitserreger kaum eine Chance haben.
Eine tägliche Ergänzung mit den richtigen Laktobazillen-Stämmen kann einen echten, spürbaren Unterschied machen, um das Wohlbefinden im weiblichen Intimbereich aufrecht zuerhalten. Genau wie schon Albert Döderlein vor über 130 Jahren unter dem Mikroskop erkannte: Eine gesunde Vagina lebt von einem stillen, aber hochwirksamen bakteriellen Gleichgewicht, das es zu bewahren gilt. Und unser Vergleich zeigt, mit welchem Produkt das am besten gelingt.
* Wir können Ihnen unseren kostenlosen Vergleich inkl. Bericht zur Verfügung stellen, da wir von verschiedenen Unternehmen Empfehlungsgebühren erhalten.
Mit einigen werbetreibenden Unternehmen stehen wir in einer finanziellen Beziehung zueinander.
7. Bisanz JE et al. A Systems Biology Approach Investigating the Effect of Probiotics on the Vaginal Microbiome and Host Responses in a Double-Blind, Placebo-Controlled Clinical Trial of Post-Menopausal Women. PLoS One. 2014;9(8):e104511.
9. Reid G et al. Oral use of Lactobacillus rhamnosus GR-1 and L. fermentum RC-14 significantly alters vaginal flora: randomized, placebo-controlled trial in 64 healthy women. FEMS Immunol Med Microbiol. 2003;35:131-4.
12. Ho M et al. Oral Lactobacillus rhamnosus GR-1 and Lactobacillus reuteri RC-14 to reduce Group B Streptococcus colonization in pregnant women: A randomized controlled trial. Taiwan J Obstet Gynecol. 2016;55(4):515-518.
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