Letzte Aktualisierung: 2. September 2026
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Sie schlafen ausreichend und sind trotzdem den ganzen Tag erschöpft? Ihnen fällt mitten im Satz ein Wort einfach nicht mehr ein? Oder Ihre Augen brennen und tränen, obwohl Sie gar nicht lange am Bildschirm saßen? Hinter solchen Beschwerden steckt oft ein und derselbe Mangel: zu wenig Omega-3-Fettsäuren.
Die meistgenannte Quelle für Omega-3-Fettsäuren ist Fisch. Dabei sind die eigentliche Quelle Mikroalgen, die lediglich von Fischen gefressen werden und sich so in Fischfleisch anreichern.¹ In diesem Artikel erfahren Sie, was hinter den Fettsäuren aus dem Meer steckt, worin sich veganes Omega 3 von Fischöl, Krillöl und Leinöl unterscheidet und welches vegane Omega-3-Präparat unseren Test 2026 anführt.
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Es gibt unzählige Omega-3-Präparate auf dem Markt – doch nicht alle sind hochwertig und wirksam.
Von der Alge ins Meer: Die eigentliche Quelle von Omega-3
Denkt man an Omega-3-Fettsäuren, denkt man an Lachs, Makrele oder Hering. Fetter Seefisch gilt seit Jahrzehnten als Inbegriff einer guten Omega-3-Versorgung, und das aus gutem Grund: Fisch ließ sich einfach fangen und verarbeiten. Dabei produzieren Fische die Fettsäuren nicht selbst. Sie nehmen die Fettsäuren über ihre Nahrung auf, konkret über Mikroalgen wie Schizochytrium sp. Erst mit der Entwicklung spezieller Fermentationsverfahren in den 1990er-Jahren wurde es möglich, die Fettsäuren direkt aus solchen Mikroalgen zu gewinnen. Bei der modernen Herstellung werden die Algen nicht aus dem Meer entnommen, sondern kontrolliert in Tanks kultiviert und fermentiert.
Das hat einen doppelten Vorteil: Zum einen bleiben die Fischbestände in den Weltmeeren unangetastet, ganz ohne Fischfang. Zum anderen wird das Öl von Anfang an unter kontrollierten, geschlossenen Bedingungen gewonnen und nicht aus Fisch, der selbst mit allem in Berührung kam, was heute im Meer treibt. Schwermetalle wie Quecksilber oder Mikroplastik, die sich in Fischen über die gesamte Nahrungskette anreichern können, spielen bei kontrolliert kultiviertem Algenöl von vornherein keine Rolle.
Das Duo, das Omega-3 so wertvoll macht
Wenn von Omega-3 die Rede ist, sind meist zwei ganz bestimmte Fettsäuren gemeint: DHA und EPA. Beide übernehmen unterschiedliche, aber sich ergänzende Aufgaben. DHA wirkt in erster Linie als Baustein. Es lagert sich direkt in die Zellmembranen ein und sorgt dafür, dass das Gewebe funktionsfähig und geschmeidig bleibt. Vor allem reichert es sich in Gehirn, Netzhaut und Spermien an. EPA übernimmt dagegen vor allem regulatorische Aufgaben: Es sorgt dafür, dass Entzündungsprozesse im Körper im Gleichgewicht bleiben und das Blut gut fließen kann.²

Omega-3-Fettsäuren spielen eine entscheidende Rolle für die Gesundheit. Sie fördern die Herzfunktion, unterstützen die Gehirnleistung, schützen die Augen und helfen, Entzündungen im Körper zu reduzieren.









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